Projekt Madagaskar

 

Projekt Madagaskar

 

 

 

Anfang November letzten Jahres rief mich überraschend ein ehemaliger Arbeitskollege an. Er wusste von dem Projekt in Weißrussland (Elektrifizierung einer Kindererholungsstätte) und fragte mich, ob ich mir vorstellen könnte, zwei Unimogs für Ärzte und Krankenschwestern in Madagaskar elektrisch auszurüsten. Ohne Kenntnis der elektrischen Anforderungen habe ich zugesagt, dass ich mir dieses vorstellen könnte. Natürlich habe ich sofort daran gedacht, daraus ein Projekt für die Bobbies zu machen.

 

 

 

Nach einer Rückfrage über die WhatsApp Gruppe und einer Erklärung beim Reparaturkaffee wurde ein Treffen bei Deichmann in Bottrop vereinbart. Die Deichmann Stiftung finanziert das gesamte Projekt für einen Einsatz in Madagaskar. Zu diesem Treffen sind dann eine große Zahl Bobbies erschienen und der Einsatzleiter Jakob Adolf von der Deichmann Stiftung stellte das Projekt vor. Die Bobbies nahmen es mit Begeisterung auf und schnell war klar, dass es nicht bei der Elektrik bleiben würde. Da diese beiden Wagen in der Form weltweit einmalig sind, ist sehr viel Phantasie, Einfallsreichtum, Kreativität und Fachwissen gefragt. Da dies die Eigenschaften der Bobbies sind, fand man sehr schnell zueinander.  Eine Truppe von 6 bis 8 Bobbies machte sich sogleich an die Arbeit und trieb die Sache voran. Das Elektrische haben wir erst mal hinten an gestellt und es wurden sehr viele mechanische Arbeiten verrichtet. Der Hauptamtliche Stiftungsmitarbeiter Jakob Adolf brachte seine Begeisterung des öfteren zum Ausdruck. Technische Details und Lösungsmöglichkeiten werden immer auf Augenhöhe diskutiert und alle Beteiligten sind jederzeit dazu bereit, Vorschläge anzunehmen.

 

 

 

Noch sind wir mitten in der Arbeit, aber die Dinge sind schon sehr weit fortgeschritten. Immer wenn Fachwerkstätten für besondere Dienstleistungen ins Spiel kommen, gibt es Verzögerungen. Wir sind aber guter Hoffnung, das Projekt noch in der ersten Jahreshälfte zu beenden.

 

 

 

Mit freundlichem Glückauf

 

Rolf Graßmann

 

Der Unimog
Der Unimog
Der SUNY SHELTER  vorher
Der SUNY SHELTER vorher
Der SUNY SHELTER  nachher
Der SUNY SHELTER nachher
Härtetest für Unimog und Shelteraufbaurahmen
Härtetest für Unimog und Shelteraufbaurahmen
Härtetest für Unimog und Shelteraufbaurahmen
Härtetest für Unimog und Shelteraufbaurahmen
Der Terrier wacht in der Werkstatt
Der Terrier wacht in der Werkstatt
Max bei der Arbeit
Max bei der Arbeit
Franz nimmt Mass für die Griffe
Franz nimmt Mass für die Griffe
Die Wassertanks mit Pumpe sind installiert
Die Wassertanks mit Pumpe sind installiert
Hier die Stellage für 200 L Diesel
Hier die Stellage für 200 L Diesel
Jupp bei Schweissarbeiten
Jupp bei Schweissarbeiten
Jupp bei Schweissarbeiten
Jupp bei Schweissarbeiten
Karl baut die Erdungsschiene
Karl baut die Erdungsschiene
Franz unsere Elektrikerseele
Franz unsere Elektrikerseele
Gerd und Jacob haben die Sitze aus der Luftfahrt montiert
Gerd und Jacob haben die Sitze aus der Luftfahrt montiert

Zum Schluss möchte ich noch einige Mitarbeiter besonders erwähnen:

 

Jakob Adolf von der Deichmann Stiftung, der jederzeit für uns zu sprechen ist und auch immer Lösungen annimmt.

 

Gerd Burghart mit den längsten Einsatzzeiten aller Teilnehmer und vielen Lösungen.

 

Franz Schimpf, mit 81 Jahren unser ältester Teilnehmer und jederzeit mit vollem Einsatz dabei. Viele elektrische Dinge hat er zu Hause in seinem Hobbykeller vorbereitet.

 

Wolfgang Herting, Max Westhoven, Karl Hoffmann, Jürgen Babian, Ewald Janzcek, Willi Bracht, Josef von der Haar und Helmut Binder sind sehr häufig bei Deichmann anzutreffen.

 

 

Jürgen passt den Boden für das Behandlungszelt an
Jürgen passt den Boden für das Behandlungszelt an
Jürgen passt den Boden für das Behandlungszelt an
Jürgen passt den Boden für das Behandlungszelt an
Jürgen passt den Boden für das Behandlungszelt an
Jürgen passt den Boden für das Behandlungszelt an
Teambesprechung
Teambesprechung

Nach Beendigung des Projektes werden wahrscheinlich zwei Teilnehmer mit nach Madagaskar fliegen und die Wagen in Betrieb nehmen. Sinnvoll ist es, einen Elektriker und einen Schlosser dorthin zu beordern. Wahrscheinlich werden das Gerd und Max sein.

 

Rolf Graßmann

 

 

 

 

                            

Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass ich der Deichmann Stiftung angeboten habe, dass wir auch zukünftig sehr gerne mit ihnen arbeiten würden. Selbstverständlich sind unsere Arbeiten ehrenamtlich und wir machen dies mit großer Begeisterung für alle Menschen auf dieser Erde.

 

 

Rolf Graßmann